Vitamin D - Ein Supervitamin!                                             zurück

Fotolia_101242568_XS

Überblick

Vitamin D Mangel - weitverbreitetFotolia_115300933_XS

Vitamin D Spiegel - Bewertung

Ursachen

Symptome des Vitamin D Mangels

Therapie

Vitamin D und Testosteron

Wahrheit oder wieder einmal eine übertriebene Superlative?

Nun...es beginnt schon einmal damit, dass die vielfältigen positiven Wirkungen  dem Folgeprodukt zuzuschreiben sind. Nämlich dem Calcitiol und das ist ein Hormon.

Die Leber stellt aus Cholesterin das Provitamin D3 (7-Dehydrocholesterol) her. In den Keratozyten der Haut entsteht daraus mithilfe von UVB-Strahlen nun Vitamin D3 (Cholecalciferol).Dies verwandelt die Leber in die Speicherform Calcidiol (25-Hydroxy-Vitamin D). Bei Bedarf produziert die Niere daraus das biologisch aktive Calcitriol (1,25-Dihydroxy-Cholecalciferol) und gibt es ins Blut ab. Doch nicht nur die Niere, sondern auch andere Organe sind nach dem heutigen Wissensstand dazu in der Lage, den aktiven Metaboliten Calcitriol herzustellen.)

Calcitriol gehört wie die Sexualhormone oder das Stresshormon Cortisol zu den Steroidhormonen.
Die Substanz bindet an spezifische Vitamin-D-Rezeptoren, die in den meisten Körperzellen vorkommen. Schon seit Langem ist bekannt, dass Vitamin D den Calcium- und Phosphatstoffwechsel regelt und die Mineralisierung und Härtung des Knochens fördert.
Gemeinsam mit dem Parathormon hält es die Calciumkonzentration im Blut auf dem physiologisch notwendigen Niveau.
Darüber hinaus ist Vitamin D an vielen weiteren Stoffwechselvorgängen
im Körper beteiligt, beispielsweise am Muskelstoffwechsel und der Infektabwehr.
Vitamin-D-Rezeptoren sind daher in den Langerhans’schen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, den Herz- und Skelettmuskelzellen sowie in Neuronen zu finden.
Außerdem reguliert Vitamin D die Aktivität zahlreicher Gene
.

Vitamin D hat somit indirekt eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit.
Es ist an Tausenden von Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen beteiligt.
Daraus ergibt sich, dass ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko ganz erheblich erhöht.

(Buchempfehlung: "Super- Vitamin D" von Dr. Volker Spitzer / Nicole Spitzer)

Vitamin D Mangel ist weitverbreitet!

Studien in den USA mit folgenden Ergebnissen..

Vitamin D-Mangel wurde festgestellt bei:

  • 40 Prozent der Gesamtbevölkerung
  • 32 Prozent der Ärzte und Medizinstudenten
  • 42 Prozent der afroamerikanischen Frauen
  • 48 Prozent der Mädchen im Alter zwischen 9 und 11 Jahren
  • 76 Prozent aller schwangeren Frauen
  • 81 Prozent der Neugeborenen dieser Frauen
  • bis zu 60 Prozent aller Krankenhauspatienten
  • bis zu 80 Prozent aller Patienten in Altenheimen

Die bisher größte Studie in Deutschland ergab, dass der durchschnittliche Vitamin D - Spiegel
nur bei 16 ng/ml lag!

All diese hohen Betroffenen-Zahlen sind umso schlimmer, wenn man sich die lange Liste mit Krankheiten ansieht, die von einem Vitamin-D-Mangel ausgelöst oder verstärkt werden können.

Vitamin D - Spiegel (Bewertung)Fotolia_138580698_XS

  • unter 12 ng/nl
    extremer Mangel (Rachitis, Osteomalazie)
  • unter 20 ng/ml
    schwerer Mangel (hohes Osteoporoserisiko,
    Störung des vegetativen Nervensystems)
  • unter 30ng/ml
    Mangel (Osteoporose im Alter)
  • über  30ng/ml
  • befriedigend (gute Calciumaufnahme)
  • über  40ng/ml
    gut (geringe Krankheitsanfälligkeit)
  • 50 bis 90 ng/ml
    optimal (minimale Krankheitsanfälligkeit)
  • 100 ng/ml
    empfohlenen Obergrenze im Blut
  • über  150ng/ml
    (Risiko für überhöhten Calciumspiegel)
  • über  300ng/ml
  • (toxische Wirkung)

Ursachen für den heutigen Vitamin D Mangel

  • Die Ursachen dafür sind beispielsweise überwiegender Aufenthalt in geschlossenen Räumen: Arbeitsbedingungen wie Freizeitverhalten haben sich in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend verändert und „nach innen verlegt“.
  • Eine ganze Reihe von Medikamenten blockiert die Vitamin-D-Synthese auf die eine oder andere Weise:
    Cholesterinsenker
    Antiepileptika
    Antibiotika
    Laxantien
  • Klimabedingte, mangelnde Sonnen-Exposition In Mittel- und Nordeuropa.
    Ab dem 50. Breitengrad, fehlt von Oktober bis Februar oder April hinein die notwendige Sonnen-Intensität.
  • Insbesondere in Städten bremst die Luftverschmutzung das Durchdringen der UVB-Strahlen.
  • Die Angst vor Hautkrebs tut ein Übriges.
    Moderater Sonnengenuss, selbstverständlich unter Vermeidung eines Sonnenbrandes, schadet sehr viel weniger als häufig verbreitet wird.
    Im Gegenteil, er ist sogar lebensnotwendig.
  • Mit zunehmendem Lebensalter reagieren die entscheidenden Zellen und Organe „träger“ auf die UVB-Strahlung, die Vorstufe des Vitamins in der Haut liegt weniger konzentriert vor. Die Vitamin-D-Synthese verlangsamt und verringert sich entsprechend.
  • Bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen verhindern, dass Vitamin D über die Nahrung überhaupt aufgenommen werden kann – das bedeutet den Wegfall der 10% Vitamin D, die normalerweise über die Nahrung zugeführt werden.
  • Je dunkler die Haut, desto besser ist die betreffende Person vor Sonnenbrand geschützt. Umgekehrt benötigt sie aber umso mehr Sonne, um genügend Vitamin D zu synthetisieren.
  • Übergewicht und Nikotingenuss lassen Vitamin D nicht dorthin gelangen, wo es benötigt wird, oder verhindern seine Produktion.

Mit welchen Symptomen beginnt der Vitamin-D-Mangel?

Die ersten Anzeichen und Symptome eines Mangels an Vitamin D sind Heißhunger auf Süßigkeiten, allgemeines Unwohlsein und depressive Verstimmungen, die sich durch Antriebsstörungen, Lustlosigkeit sowie Freudlosigkeit bemerkbar machen.

Patienten klagen zu Beginn des Mangels über einen nicht erholsamen Schlaf, der sich in Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußert. Mangelnde Konzentration und Nervosität machen Patienten mit einem erniedrigten Vitamin-D-Spiegel das Leben schwer. Von einem Vitamin-D-Mangel betroffene Personen reagieren plötzlich gereizt auf Fragen oder bei anderen Situationen, die sie zuvor nicht aus der Ruhe brachten. Ein erkannter Mangel in diesem Stadium ist noch voll reversibel.

Wie wirkt sich das mittlere Stadium symptomatisch aus?

Patienten im mittleren Stadium des Vitamin-D-Mangels leiden an häufigen Infekten der Harnwege und des Unterleibs sowie der oberen und unteren Luftwege. Es zeigen sich erste als Pseudo-Allergien bezeichnete Unverträglichkeits-Reaktionen sowie Allergien. Der Betroffene klagt über funktionelle Beschwerden, die alle Organe betreffen. Ärztliche Untersuchungen erbringen Normalbefunde. Des Weiteren machen sich unbeständige Schmerzen des Bewegungsapparates mit wechselnden Orten bemerkbar. Die im ersten Stadium bereits vorhandenen Schlafstörungen zeigen sich in deutlicherer Form. Haut und Schleimhäute des Patienten erweisen sich als trocken. Ein Vitamin-D-Mangel im mittleren Stadium ist in der Regel noch reversibel.

Symptome im chronischen Stadium

Im chronischen Stadium des Vitamin-D-Mangels fühlt sich der Patient schwer abgeschlagen. Er zeigt Schwäche sowie eindeutige Funktionsausfälle, die sich im Beruf, bei sozialen Kontakten und den alltäglichen Tätigkeiten bemerkbar machen. Weitere Indikatoren für einen Vitamin-D-Mangel äußern sich in schweren Unverträglichkeits-Reaktionen auf Nahrungsmittel sowie auf Stoffe des alltäglichen Lebens. Angehörige des Patienten bemerken eine Persönlichkeitsveränderung der betroffenen Person. Sie erkrankt an schweren rheumatischen, entzündlich degenerativen Krankheiten. Auch Krebserkrankungen sind wahrscheinlich. Zum Mangel an Vitamin D gesellen sich sekundäre Mangelerscheinungen bedingt durch oxidativen und reduktiven Stress. In diesem Stadium vermögen die Ärzte, die Beschwerden zu lindern; eine vollständige Heilung ist wenig wahrscheinlich.

Dünnes Haar, graues Haar und Haarausfall

Dünnes Haar gilt als eines der Symptome für einen Vitamin-D-Mangel. Wer dieses als Auswirkung eines Mangels an dem Prohormon erkennt, ist gewarnt. Sein Körper benötigt Nähr- und Vitalstoffe – unter anderem Vitamin-D. Ein Mangel schränkt die Leistungsfähigkeit der Haarwurzeln sowie die Pigmentierung ein. Das Risiko eines vorzeitigen Ergrauens der Haare vermindert eine entsprechende Versorgung mit Vitamin D sowie anderen Nähr- und Vitalstoffen.

Muskelschwäche

Michael F. Holick beschäftigt sich mit der Erforschung von Vitamin-D. Laut Aussagen des Wissenschaftlers löst ein Mangel Muskelschwäche aus. Zur Stimulation der Vitamin-D-Rezeptoren benötigen Muskeln eine ausreichende Menge des Prohormons. Eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D bewirkt, dass die Muskeln nicht mehr optimal funktionieren.

Sekundärer Hyperparathyreoidismus durch Hypokalzämie oder Vitamin-D-Mangel

Ursächlich für die Entstehung eines sekundären Hyperparathyreoidismus ist eine Hypokalzämie in Zusammenhang mit einem Mangel an Calcitriol, da das Vitamin D eine wesentliche Rolle bei der Resorption des verzehrten Kalziums einnimmt. Ein erniedrigter Vitamin-D-Spiegel bewirkt eine vermehrte Sekretion des durch die Nebenschilddrüsen gebildeten Parathormons.

Probleme mit Herz und Blutdruck

Kardiologen machen mittlerweile nicht mehr das Cholesterin für das Entstehen von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufes verantwortlich. Vielmehr vertreten sie die Ansicht, dass deren Ursache in arteriellen Entzündungen liegt, die auf eine falsche Ernährung zurückzuführen sind, sowie auf einen Mangel an Vitamin D. Die These der Kardiologen bestätigt die achtjährige Ludwigshafener Risikostudie. Das Ergebnis belegt, dass ein Mangel des Prohormons das Risiko des Todes, bedingt durch eine Herzerkrankung, bedeutend erhöht. Laut der amerikanischen Framingham-Herz-Studie besteht durch einen Vitamin-D-Mangel ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt, für Herzversagen sowie für einen Schlaganfall.

Brüchige Fingernägel und Zahnschäden

Vitamin D regelt den Kalzium-Haushalt des Menschen. Eine Unterversorgung mit dem Prohormon führt daher trotz gründlicher Zahnpflege zu Schäden im Bereich der Zähne. Der Vitamin-D-Mangel bewirkt einen nicht korrekten Aufbau des Zahnschmelzes und eine damit einhergehende Anfälligkeit.Ein weiteres Indiz für einen Mangel des Prohormons stellen brüchige Fingernägel mit mehreren weißen Flecken im Inneren des Fingernagels dar.

Spannungs-Kopfschmerzen

Bei ständig anhaltenden Kopfschmerzen ziehen sie sich Patienten mit Vitamin-D-Mangelerscheinungen zurück und ihr Verhalten gegenüber Freunden oder Verwandten verändert sich negativ. Wissenschaftler beschreiben im „The Journal ofHeadachePain“ den Zusammenhang zwischen Nicht-Migräne-Kopfschmerzen und den Vitamin-D-Werten. Grundlage ist die Studie einiger Wissenschaftler des in Tromsø ansässigen University Hospitals of North Norway. Demnach treten Kopfschmerzen vom Nicht-Migräne-Typ bei einem Vitamin-D-Mangel um 20 Prozent häufiger auf. Weitere Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen chronischen Spannungs-Kopfschmerzen und Vitamin-D-Werten unter 10 Ng/ml.Kopfschmerztabletten halfen den jeweiligen Studienteilnehmern nicht. Nach der täglichen Gabe von 1.000 bis 1.500 IE Vitamin D und 1.000 mg Kalzium verringerten sich die Schmerzen.

Gliederschmerzen und Muskelkrämpfe

Sehr schmerzhaft gestalten sich Gliederschmerzen oder Muskelkrämpfe. Viele Patienten berichten, dass diese speziell in den Nachtstunden auftreten. Andere leiden am Morgen oder ganztägig unter den unangenehmen Symptomen.

Schwindelanfälle und Kreislaufprobleme

Als gefährlich erweisen sich Kreislaufprobleme oder Schwindelanfälle, die während der Arbeit aber auch zu Hause unter körperlicher Anstrengung bzw. beim Aufstehen erfolgen können. Einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel ziehen Mediziner als Ursache für den gutartigen Lagerungsschwindel in Betracht, da die Vitamin-D-Spiegel bei dieser Patientengruppe oft auffällig erniedrigte Werte zeigen. Wissenschaftler in Großhadern beabsichtigen, dies durch Studien zu beweisen.

Vitamin-D-Mangel-Symptome und das geschwächte Immunsystem

Eine Unterversorgung an Vitamin D ruft die Schwächung des Immunsystems hervor. Mehrheitlich betrifft dies ältere Menschen sowie Raucher, deren Immunsystem bereits schwächer ist, als von jüngeren Personen. Dies hat diverse Infektionen der Atemwege wie zum Beispiel Bronchitis zur Folge. Jedoch sind auch zahlreiche junge Menschen durch Vitamin-D-Mangel-Symptome von Infektionen in den Atemwegen betroffen.

Vitamin D Mangel Symptome bei Kindern

Durch eine gestörte Mineralisierung und eine Strukturstörung der Wachstumsfuge aufgrund unzureichender Zufuhr intestinaler Malabsorption (Störungen bei der Aufnahme im Darm) oder endogener Synthese von Vitamin D entsteht eine Rachitis.

Symptomatisch dafür sind:

  • die Kyphose (Wirbelsäulenverkrümmung nach hinten)
  • die Skoliose (seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule)
  • die Herzrhythmusstörung bei Hypokalzämie
  • die Gingivahyperplasie
  • die Knochenerweichung
  • die Verbiegung der Beinknochen und als Resultat die O- oder X-Beine,
  • ein aufgebogener Brustkorb
    Starke Deformierungen bedingen eine eingeschränkte Lungenfunktion sowie Erkrankungen der Bronchien.
  • eine Tetanie (anfallartig verkrampft sich die Muskulatur des Kindes)
  • die Muskelschwäche
  • die Abflachung des Hinterkopfes mit Erweichung in einigen Arealen sowie ein
  • ein vorgewölbter Stirnbereich.

Als weitere Symptome eines Vitamin-D-Mangels bei Kindern sind folgende bekannt:

  • ein sogenannter Froschbauch, wobei sich die Bauchmuskulatur als schlaff erweist
  • eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte
    Laut einer in den Cambridge Journals veröffentlichten Studie erkranken Kinder mit Vitamin-D-Mangel-Symptomen häufiger an den Atemwegen.
  • geschwollene Gelenke
  • motorische Entwicklungsverzögerungen
  • Verstopfungen
  • verzögerter Zahndurchbruch
  • Defekte des Zahnschmelzes
  • sowie Karies.

Die Beschwerden beginnen bereits beim Säugling im dritten Lebensmonat. Das betroffene Kind ist schreckhaft, unruhig und schlecht gelaunt. Das Baby schwitzt nach der Nahrungsaufnahme, was den für Rachitis typischen Haarausfall am Hinterkopf bewirkt. Die Bewegungen sind eingeschränkt und die Muskeln der Bauchdecke schlaff, was zum sogenannten Froschbauch sowie zu Verstopfungen führt. Nach Gabe von Vitamin D verbessern sich die Beschwerden. Fehlstellungen und Achsenverschiebungen heilen innerhalb eines Jahres aus.

Im fortgeschrittenen Stadium weichen die Knochen am Hinterkopf auf und sind eindrückbar. Der Fachbegriff dafür heißt Kraniotabes. Die Fontanelle ist auffällig weit. Auffällig sind des Weiteren die Auftreibungen an der Knochen- und Knorpelgrenze des Brustkorbs. Mediziner sprechen von einem „rachitischen Rosenkranz“. Das erkrankte Kind besitzt im fortgeschrittenen Stadium einen glockenförmigen Brustkorb.

Als Spätsymptome zeigen sich verbreiterte Fuß- und Handgelenke, sowie Bein-Deformierungen und einen verspäteten Zahndurchbruch. Durch eine Abflachung des Hinterkopfes sowie aufgetriebenen Schädelnähten entsteht ein „Quadratschädel“.

Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen und der Stimmritzenkrampf bilden lebensbedrohliche Komplikationen der Rachitis. Bleibende Schäden entstehen je nach Dauer und Schwere der Erkrankung an der Wirbelsäule, dem übrigen Skelett und an den Gliedmaßen.

Vitamin D und Testosteron

Fotolia_141040123_XS

 

Vitamin D ist an vielen reproduktiven Systemen beteiligt, wie beispielsweise in den Eierstöcken, Gebärmutter, Prostata und der Spermaproduktion. Tierstudien lassen darauf schließen, dass ein Vitamin-D-Defizit zu einer geringeren Spermienzahl und höherer Sterblichkeit dieser führen kann. Zudem scheint es laut einer Vielzahl an Studien, einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und der Testosteron-Produktion zu geben. So konnte in einigen Studien ein gesteigerter Testosteron-Spiegel durch die Supplementation von Vitamin D festgestellt werden. Auf der anderen Seite konnte ermittelt werden, dass bei einem Vitamin-D-Spiegel von < 30 ng/ml der Testosteron-Spiegel signifikant niedriger war, als bei einem Vitamin-D-Spiegel von > 30 ng/ml.

Therapie

Fotolia_116533868_XS

Sonnenlicht

  • 2 bis 3 mal die Woche im Freien in der Sonne aufhalten
  • (Fensterscheiben blocken UVB-Strahlen)bei wolkenfreiem Himmel (auch Wolken filtern UVB) ohne Sonnenschutzmittel.
  • In der Zeit von ca. 10 bis 15 Uhr für 15 bis 30 Minuten (die Hälfte der Zeit, in der man sonst Sonnenbrand bekommen würde = UV-Bestrahlungsdosis, nach der sich die Haut innerhalb der folgenden acht Stunden zu röten beginnt)
  • Jedenfalls kann die Haut dann innerhalb von 15 bis 30 Minuten (je nach Hauttyp) 10.000 bis 20.000 IE Vitamin D3 bilden.
  • Doch Vorsicht: Es nützt nichts länger in der Sonne zu bleiben, weil die Eigensynthese automatisch stoppt. Daher raus aus der Sonne nach den 15 bis 30 Minuten - bzw. dann Sonnenschutz auftragen.
  • Je nach Gehalt von Vitamin D im Blut, kann die Produktion über die Haut auch geringer ausfallen. Dein Körper schützt sich so vor Überdosierung.
  • Ab Oktober bis Ende März ist die Lage jedoch hoffnungslos. Dann fällt der Vitamin D Pegel im Blut Monat für Monat ab.
  • Die Sonne steht (sogar zur Mittagszeit) viel zu tief (wenn sie nicht sowieso hinter grauen Wolken verschwindet) und die Atmosphäre filtert fast das gesamte UVB-Licht heraus. Es trifft also zu wenig UVB-Licht auf die Erdoberfläche und die Vitamin-D-Produktion geht gegen null.


    Fotolia_101094563_XS

Lebensmittel mi Vitamin D

  • Fettreicher Fisch ist eines der wenigen Lebensmittel mit größeren Mengen Vitamin D.
  • Dummerweise enthalten nur wenige Lebensmittel reichlich Vitamin D. Und das ist eine weitere Ursache für Vitamin D Mangel. So decken Menschen nur ca. 10 bis 20 Prozent des Bedarfs an Vitamin D über Lebensmittel ab.
  • Das natürlich auch nur, wenn diese täglich gegessen werden . . . und zwar diese hier:

Angaben je 100 Gramm

  • Butter - 1,9 μg = 76 IE
  • Hering - 25 μg = 1.000 IE
  • Lachs, wild - 24,4 μg = 976 IE
  • Thunfisch - 6 μg = 240 IE
  • Kalbsfleisch - 3,8 μg = 152 IE
  • Hühnerei - 3 μg = 120 IE
  • Champignons - 2 μg = 80 IE
  • Steinpilz - 3 μg = 120 IE
  • Avocado - 5 μg = 200 IE
  • Einigen Margarinen dürfen Hersteller in Deutschland noch Vitamin D hinzufügen.
  • Die tierischen Quellen enthalten Vitamin D3, die pflanzlichen enthalten Vitamin D2 . . sind aber beide gleichwertig.

    Um deinen Bedarf über die Nahrung abzudecken müssten täglich:
     
  • Lachs (oder anderen fettreichen Fisch) essen. Oder
  • mindestens 4 bis 6 Avocados. Oder
  • mindestens 8 Hühnereier

Subtitution

Eine Substitution ist immer individuell und vor allem, wenn bereits ein Mangel besteht, unumgänglich!

  • Die Menge variiert und ist beispielsweise abhängig von:
  • Körpergewicht,
  • Lebensgewohnheiten,
  • Zustand des Darmes
  • verschiedenen Erkrankungen
  • einigen Medikamenten

Die Befürchtung vor einer Überdosierung sind verschwindend gering.
Zur Erinnerung: Noch in den 70 iger Jahren erhielt jedes Neugeborene ein Spritze zur Rachitis-Prophylaxe mit 200 000IE = 60 000IE / kg Körpergewicht.
Heute beträgt die Anfangsdosis in der Regel max. 7000IE / kg Körpergewicht.Zur Erhaltung von 50ng/ml sind bei Erwachsenen durchschnittlich 20 000IE / Woche notwendig.
Man beachte, dass die monatlichen "Verluste" bei 10-30% liegen.

Unter Umständen sind zwischenzeitliche Kontrolluntersuchungen notwendig und die Dosis muss ggf. angepasst werden.

Fotolia_95725882_XS

 

 

Quellen:

http://www.vitamindmangel.net/symptome

http://www.zeitung.de/gesundheit/ernaehrung/vitamine/vitamin-d/

http://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4341

http://www.hundertorangen.de/artikel/ursachen-vitamin-d-mangel

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-dosierung-ia.html

http://www.vitamind.net/spiegel/

Dr. med. R. von Helden "Gesund in sieben Tagen"

Dr. V. Spitzer/N.Spitzer "Super Vitamin D"

 

Heilpraktiker

Ursachenforschung

  • Anamnese
  • Labor ganzheitlich
  • Stoffwechselanalyse
  • Hormoncheck
  • Urinuntersuchung
    auf Schwermetalle
  • Stuhluntersuchung
  • Allergiediagnostik

Therapiemethoden

  • Homöopathie
  • Infusionen/Injektionen
  • Oxyvenierung (O²)
  • Ernährung
  • Ohrakupunktur
  • Infrarot
  • Chemical Peeling

Könnte Sie interessieren...

  • Das bin ich...
  • Aus der Praxis..
    -Multitasking
    -Stress
    -Mitte 40 (Frauen)und....
    -ein bisschen glücklicher
    -Männer 40+
  • Aktuelles Thema
    -Leaky gut

    -Die 5 Gesundheitsfallen...
    -Die schönste Nebensache...
    -Vitamin D

Service

  • Honorar
  • Kontakt
  • Anfahrt
  • Impressum
  • Datenschutzhinweise

Bilder

 

 

 

  Breitscheidstr.3  *  19306 Neustadt-Glewe  *  Tel.: 038757 37471